Presse

Aktueller Bericht zur Wetterstation in den WN.
Mo., 20.07.2020
https://bit.ly/3hisIbk
Stormchaser Team Münsterland
Blitzschnelles Wetter-Team

Steinfurt –

Im Ernstfall schnell Informationen bereitstellen und so schlimme Folgen von Wetterextremen verhindern helfen – das war von Beginn an die Devise der Macher der privaten Facebook-Seite „Wettergeschehen Kreis Steinfurt und Umgebung“. Um diesem Ziel noch schneller und vor allem präziser gerecht zu werden, haben die beiden Initiatoren Kevin Smith und Fabian Querl nun ein weiteres Projekt ins Leben gerufen: Zwölf Mitglieder zählt das „Stormchaser-Team Münsterland“. 

Von Ralph Schippers

Das neue Wetter-Netzwerk in Facebook ist eng verzahnt: Über den Messenger-Dienst WhatsApp tauscht sich das Team im Fall der Fälle, einer Unwetterlage, blitzschnell aus, berichtet Smith. Dann geht es mit dem Auto und professioneller Ausrüstung an den Ort des Geschehens, um live per kommentierten Videos zu berichten. Zuletzt war Smith selbst mit seinem Partner Querl im Einsatz: In der Nacht zum vergangenen Sonntag wurde ein Gewitter über Sellen live mitverfolgt – trotz der Uhrzeit mit respektabler Resonanz im Netz.

Obwohl die Aufnahmen in der Burgsteinfurter Bauerschaft gut gelangen, bevorzugter Ort der lokalen „Stormchaser“ bei Unwetterlagen ist der Schöppinger Berg. „Von dort aus hat man einen hervorragenden Blick nach Süd und Südwest. Aus diesen Richtungen kommen in unseren Breiten die allermeisten Gewitter“, berichtet Fabian Querl.

Der Borghorster und sein Burgsteinfurter Kollege Smith, die inzwischen in der lokalen Wetter-Szene schon so etwas wie Kultstatus genießen, sind stolz auf das neue „Chaser“-Projekt. „Wir wollen Gewitter im großem Stil und professionell jagen“, sagt Smith. Die Mitglieder seien für die nicht immer ungefährlichen Einsätze geschult worden. Deutschlandweit gebe es ähnliche Gruppen, allerdings nicht in dieser Größe, berichten die beiden Wetter-Enthusiasten.

Dass sie mit ihrer Idee offenbar einen Nerv getroffen haben, zeigt das große Interesse im sozialen Netzwerk: Die neue Seite hat schon gut 1000 Abonnenten.

Quelle: http://m.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Steinfurt/3342119-Stormchaser-Team-Muensterland-Blitzschnelles-Wetter-Team?utm_source=Facebook&utm_medium=Shared-Link


Facebook-Seite zum Wettergeschehen in Steinfurt
Posts im Zwölf-Stunden-Rhythmus

Steinfurt –

 Stolze Zahl: Hart auf die 10 000er-Marke steuert die Abonnentenzahl der privaten Facebook-Seite „Wettergeschehen Kreis Steinfurt und Umgebung“ und des Schwesterportals „Wettermelder-Gruppe Kreis Steinfurt“ zu. Vor rund zweieinhalb Jahren hat der Burgsteinfurter Kevin Smith die Plattform im sozialen Netzwerk ins Leben gerufen. Im Ernstfall schnell Informationen zu übermitteln und so schlimme Folgen von Wetterextremen verhindern helfen – das war von Anfang an die Devise des 28-Jährigen und seines aus Borghorst stammenden Partners Fabian Querl. Die Beliebtheit der Seite zeigt, dass er offenbar eine Lücke geschlossen hat. 

Von Ralph Schippers

Und der gelernte Garten- und Landschaftsbauer gibt auch 2018 weiter Gas: Schon seit November postet er zwei- statt einmal am Tag. Seitdem gibt es frische Wetternachrichten über Steinfurt und Umgebung nicht nur morgens, sondern auch abends. „Es war mir angesichts der beginnenden dunklen Jahreszeit mit zu erwartenden Nachtfrösten und Nebelbildung wichtig, aktuelle Infos zu liefern“, erklärt Smith im Gespräch mit dieser Zeitung zu den Hintergründen. Durch den Zwölf-Stunden-Rhythmus sei nun eine optimale Abdeckung gegeben.

Neu beim „Wettergeschehen“ ist zudem eine Veröffentlichung von gemeindescharfen Warnkarten bei Unwettermeldungen. In diesem Zusammenhang basteln die Macher der Wetter-Seite zudem an einem Messenger-Dienst bei Facebook , der die Warnungen per Push-Nachricht direkt aufs Smartphone schicken kann. „Zurzeit sind wir noch in der Testphase“, berichtet Smith.

Was motiviert den jungen Mann, sich täglich mehrere Stunden mit dem lokalen und regionalen Wetter zu befassen und sein Rechercheergebnisse im Internet zu veröffentlichen? Für Smith ist es die Begeisterung für die Materie, die ihn schon in frühester Jugend gepackt hat. Und das stetig steigende Interesse an der Facebook-Seite spornt natürlich auch an. „Die Posts werden in der Regel von mehreren Tausend Usern gelesen“, weiß Smith. Im Dezember, als eine Schneefront angekündigt wurde, seien es sogar 15 000 gewesen. Das Interesse auch in den umliegenden Orten, ja sogar darüber hinaus bis in die Niederlande, sei groß. Eine Ausweitung des Wetterdienstes über den Kreis Steinfurt sei aber nicht geplant. „Es gibt in den Nachbarregionen ähnliche Angebote, denen wollen wir nicht in die Quere kommen“, macht Smith deutlich, dass er keine weitergehenden Ambitionen hat.

Wetterfrosch Kevin Smith Der Himmel über dem Steinfurter Bagno war für Kevin Smith am Montag eher unspektakulär. Das könnte sich aber bis Donnerstag ändern, zu lesen auf der Facebook-Seite „Wettergeschehen Kreis Steinfurt und Umgebung“, die der 28-jährige Burgsteinfurter nun schon seit zweieinhalb Jahren betreibt. Foto: rs

Schon jetzt investiert der 28-Jährige täglich bis zu vier Stunden in sein Hobby. Seine „Wetterzentrale“ mit drei Rechnern hat er in seiner Wohnung eingerichtet. Alles ehrenamtlich, alles ohne direkte Einnahmen. „Ich mache das gerne, es macht mir Spaß“, so Smith, der von seinem Chef das Okay hat, während der Arbeitszeit „ab und an“ auf seine Wetter-Seite zu schauen.

Mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt der 28-Jährige gerade das Geschehen weit draußen auf dem Atlantik. Vor der Ostküste der USA bildet sich derzeit ein Randtief, das seiner Überzeugung nach das Zeug hat, zu einem Orkan mit Windstärken über 100 Stundenkilometern zu werden, der schon am Donnerstag auch Auswirkungen auf den Kreis Steinfurt haben könnte. Was bei anderen ein ungutes Gefühl auslöst, sorgt bei Smith eher für Enthusiasmus. Ob es tatsächlich so kommt? Bei „Wettergeschehen Kreis Steinfurt und Umgebung“ wird es bald zu lesen sein. . .



Quelle WN Meldung


Steinfurt-Seite im Web
Wetter-Infos mit regionalem Mehrwert

Steinfurt –

 

„Wettergeschehen Steinfurt – alles rund ums Wetter“ heißt das Gemeinschaftsportal in Facebook, das der 26-jährige Burgsteinfurter Kevin Smith ins Leben gerufen hat. Der Zuspruch ist groß und zeigt den Diskussionsbedarf. Noch keine Woche existent, hat die Seite bereits 450 Likes erhalten. 

Von Ralph Schippers

Sonntag, 19.06.2016, 14:06 Uhr

Freut sich über den Zuspruch, den seine Wetter-Seite binnen kürzester Zeit erfahren hat: Initiator Kevin Smith. Foto: rs

Noch nicht einmal eine Woche ist die Seite im sozialen Netzwerk Facebook existent, und schon hat sie fast 450 Likes, also „Gefällt mir“-Markierungen erhalten: Da darf Initiator Kevin Smith zu Recht schon ein bisschen stolz sein. „ Wettergeschehen Steinfurt – alles rund ums Wetter“ heißt das Gemeinschaftsportal im Web, das der 26-jährige Burgsteinfurter ins Leben gerufen hat. Die Idee dazu hatte er schon länger, berichtet der Garten- und Landschaftsbauer im Gespräch mit dieser Zeitung. Letztlich den Anstoß gab am vergangenen Dienstag eine Diskussion in der Gruppe „Wir sind alles Steinfurter“ über ein eingestelltes Foto, dass eine tornadoähnliche Wolke über der Stemmerter Altstadt zeigt. „Es hat sich ein reger Austausch über dieses Phänomen, aber auch über den Klimawandel allgemein entwickelt, bei dem ich mich auch eingebracht habe“, sagt Smith. Dass sei dann der Auslöser dafür gewesen, eine allgemeine Seite über das Wettergeschehen in Steinfurt einzurichten. Sie ist allgemein zugänglich, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Mir geht es darum, mit dieser Plattform auch im Ernstfall einen schnellen Informationsaustausch zu ermöglichen“, so der junge Burgsteinfurter. Bei schweren Unwettern mit Überschwemmungen könne über das Portal auch Hilfe organisiert werden. „Ich denke, dass die Seite gut geeignet ist, ein Netzwerk zu bilden, das nicht nur gut funktioniert, sondern auch präventiv wirkt.“ Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, könne es dazu beitragen, die Folgen zu mildern.

Für den 26-Jährigen, der sich nach eigenem Bekunden schon als Junge für Wetterereignisse und Klimaprozesse interessiert hat und zudem privat Wetteraufzeichnungen macht, steht außer Frage, dass der viel diskutierte Klimawandel auch hiesige Breiten erreicht hat. Smith: „Was da an Gewittern und Starkregen auf uns niedergeht, das ist doch alles nicht mehr normal.“

Die Resonanz auf seine Netz-Initiative bestätigt ihn in seiner Erkenntnis, sie hat ihn aber auch ziemlich überrascht. Der Zuspruch ist groß, fordert mich aber auch sehr, weil viele Nachrichten eingehen, die ich als Administrator nun prüfen muss“, so der Burgsteinfurter. Er würde sich darüber freuen, wenn weitere Mitstreiter zu ihm stoßen und ihn unterstützen. Das würde ihm auch das Vorhaben erleichtern, das Angebot auf die Umgebung der Kreisstadt auszuweiten.

Quelle WN


Kevin Smith und Fabian Querl
Auf der Jagd nach dem nächsten Gewitter

Steinfurt –

 

Tornados, Windhosen, Gewitter – was einigen Menschen Angst einjagt, löst bei Kevin Smith und Fabian Querl Begeisterung aus. Die beiden Wetter-Enthusiasten jagen Gewittern hinterher, machen Fotos und Videos und posten diese anschließend im Internet. 

Von Ralph Schippers

Montag, 17.07.2017, 15:07 Uhr

Wetterfrösche Kevin Smith (vorne) und Fabian Querl (Foto: Schippers)

Tornados im Münsterland? Kevin Smith und Fabian Querl grinsen ein wenig verschmitzt. Der 28-jährige Burgsteinfurter und sein sechs Jahre älterer Compagnon aus Borghorst wissen, dass Wirbelstürme, wie man sie aus Fernsehberichten aus den USA kennt, in jener Intensität und Häufigkeit in unseren Breiten eher nicht vorkommen. „Aber so eine Windhose über freiem Feld, das hätte schon was“, sagt Querl.

Die beiden jungen Männer betreiben ein Hobby, das ziemlich abgefahren ist. Ist ein Gewitter im Anmarsch – und das soll gerade im Hochsommer ja öfter vorkommen – setzen sich der Elektriker im Maschinenbau und der Garten- und Landschaftsbauer mit einem Laptop mit installierter Wetter-App bewaffnet gemeinsam ins Auto und jagen den Zellen hinterher. Immer nah dran am Geschehen ist ihre Devise – gerade so wie die Vorbilder im mittleren Westen der Vereinigten Staaten, nur vielleicht nicht ganz so spektakulär.

Sind sie nah genug dran an der Wetterküche, werden Fotos gemacht, Videos gedreht und es wird gepostet. Plattform ist die Wetterseite „ Wettergeschehen Kreis Steinfurt und Umgebung “, die Smith ziemlich genau vor einem Jahr, damals noch in abgespeckter Form nur auf Steinfurt selbst bezogen, auf Facebook ins Leben gerufen hat. Bescheiden gestartet, erfreut sich das Portal mittlerweile einer hohen Beliebtheit. „Wir haben inzwischen mehr als 6500 User, die uns abonniert haben“, berichtet Administrator Smith nicht ohne Stolz.

Seit Anfang des Jahres greift ihm Fabian Querl bei Wetter-Einsätzen unter die Arme. Der Borghorster und der Burgsteinfurter sind seitdem ein eingeschworenes Wetter-Team. „Es geht darum, mit der Plattform auch im Ernstfall einen schnellen Informationsaustausch zu ermöglichen“, berichtet Smith. Bei schweren Unwettern mit Überschwemmungen könne über das Portal auch Hilfe organisiert werden. „Ich denke, dass die Seite gut geeignet ist, ein Netzwerk zu bilden, das nicht nur gut funktioniert, sondern auch präventiv wirkt.“ Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, könne es dazu beitragen, die Folgen zu mildern.

Ebenso wie Smith ist auch Querl schon seit frühester Jugend ein Wetter-Enthusiast. Er hat ein großes Vorbild, seinen Cousin. Der lebt im schon erwähnten mittleren Westen der USA und ist, das liegt nun nahe, ein Jäger echter Tornados. „Mit ihm bin ich regelmäßig in Kontakt. Was er berichtet, ist höchst spannend“, meint der kleinere Brötchen backende Vetter aus Deutschland.

Für ihre Leidenschaft investieren die beiden Wetterfrösche viel Zeit. Als die Gewitterneigung während der Hitzetage im Juni hoch war, seien sie den Hotspots auch schon mal zehn Stunden am Stück nachgefahren, berichtet Smith. Ein Urlaubstag sei so drauf gegangen. Mitunter gelingen so spektakuläre Aufnahmen und Videos. So wie bei Sturmtief Egon, das im Januar mit viel Schnee beladen über Steinfurt kreiste. „Es ist manchmal so, dass wir in heftige Gewitterschauer mit Hagel hineingeraten und wenige Meter weiter es absolut trocken geblieben ist“, beschreibt Querl die Faszination des Wetterjagens.

Dass sie mit ihrem Steckenpferd nicht alleine sind, beweist zum einen das stetig wachsende Interesse an ihrer Facebook-Seite, aber auch die Tatsache, dass es im Umland weitere Betreiber ganz ähnlicher Plattformen gibt. „Die sind, wie wir erfahren haben, ziemlich überrascht von unseren Erfolg und versuchen, ihre Pfründe zu sichern“, sagt Smith. Hintergrund: Ab und an verfolgen die Steinfurter Wetterfrösche das Geschehen am Himmel auch über die Orte des Kreises selbst hinaus. Das hat durchaus seinen Grund. „Wir haben mittlerweile Interessenten von außerhalb des Kreises“, berichtet der Burgsteinfurter. Sogar aus den Niederlanden habe es Anfragen gegeben.

Indes: Für Smith und seinen Mitstreiter gibt es Grenzen. Schon jetzt ist der Aufwand für das Hobby ziemlich groß. In der Regel wird mehrfach am Tag gepostet. Zudem müssen Kommentare überwacht und geprüft werden. Als ausbaufähig beschreibt der 28-Jährige jedoch noch das technisches Equipment. „Wir wollen eine stationäre Wetterzentrale mit mehreren Bildschirmen aufbauen“, erläutert Smith die Zielrichtung. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Sponsoren, der ihm dabei unter die Arme greift, hofft der Initiator von „Wettergeschehen Kreis Steinfurt und Umgebung“ auf Unterstützung. Und vielleicht kommt ihm und seinem Kollegen Querl ja doch noch mal besagte ausgewachsene Windhose auf freiem Feld vor die Kamera. . .

Quelle WN


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